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Produktionszeitraum: Nov. 1997 - Jan. 1999
Release: Dez. 2006
Artist: COSMIC BABY
Title: Industrie & Melodie
Format: CD
Label: Time Out Of Mind
Download Release: Jun. 2007 / T.O.O.M.
 
 
 
Tracklisting   experienced coincidences
kleine eisenbahn fährt ins wunderland
brigade der zeitroboter
maschinengeschichten i
die reise durch den süden
im aquarium
industrie & melodie
ostkreuz
spieltanz - triadisches ballet
schlecht geschlafen
wolfgang pauli im experimentallabor
maschinengeschichten ii
sowjetunion
kleine feine traumschleife
 

 

 
Mehr Hintergrund-Infos gibt es hier...



 
 
Audiofile 1: experienced coincidences [MP3] [RA]
Audiofile 2: industrie & melodie [MP3] [RA]
Audiofile 3: wolfgang pauli im experimentallabor [MP3] [RA]
Audiofile 4: sowjetunion [MP3] [RA]

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Reviews

Na sowas, ein neues Album von Cosmic Baby, dem Mann der in der Technogründerzeit Trance geprägt hat wie kaum jemand sonst und der seit Ende der Neunziger nichts mehr unter diesem Namen veröffentlicht hat? Ja und nein. Ja, weil es ein komplettes Album mit ausschließlich unveröffentlichten Studiotracks ist. Nein, weil alle Titel zwischen November 1997 und Januar 1999 entstanden und sogar der damals finale Mix belassen wurde. Das Album entstand damals als Entspannung parallel zum ambitionierten und gänzlich gescheiterten Konzeptalbum „Heaven“ hat aber musikalisch kaum etwas damit gemeinsam. Im Gegenteil, Cosmic hat sich für „Industrie und Melodie“mit Keyboards der Siebziger Jahren einen eigenen Arbeitsplatz eingerichtet um den musikalischen Helden seiner Jugend zu huldigen, allen voran Kraftwerk. Und das ist gelungen, man hört geradezu wie sich fast kindliche Spielfreude mit großem Respekt vereinen. Dezent blitzt die Handschrift von Cosmic Baby im erfrischend zeitlosen (wenn man es nicht weiß, hört man keineswegs, dass das Album bereits sieben Jahre alt ist) Electropop auf, die Hommage an Kraftwerk geht bis in die Linernotes und der Titeltrack ist musikalisch und textlich („vollkommen ist die illusion, durch marketing in perfektion.“) vielleicht der beste Kraftwerksong aller Zeiten, der nicht von Kraftwerk stammt. Dass Cosmic Baby kein simples Epigonentum nötig hat, dürfte außer Frage stehen und was bitte spricht gegen ein gut produziertes, respektvolles Kraftwerk-Tribute Album voller kleiner Hits und vielseitiger Ideen? Nichts, also Höchstpunktzahl.

Hauke Schlichting, Raveline 2/07

Back 2 Basics, so könnte man meinen, war hier das Motto. Sowohl Tempo als auch Sound der 90er werden hier fast völlig ausgeblendet. Musikästhetisch bewegen sich nahezu alle Tracks in den Anfangstagen elektronischer Tanzmusik. Wenn ich es nicht besser wüsste, ich würde einige Titel bei bloßem Hören den Altvorderen von Kraftwerk zuordnen. Teilweise glaubt man sich in einem düsteren EBM-Schuppen voller schwitzender Kerle wieder zu finden und teilweise rast man als Tron-Member durch die virtuelle Welt, wie man sie sich in den 80ern vorstellte. Ab und zu linst dabei Torsten Fenslau a la Force Legato aus den Boxen. Kühle Sounds abstrakter Rhythmen treffen auf warme Flächen. Über grobmotorischen Beats tänzeln leichtfüssig filigrane Figurationen. Wenn Zukunft, dann so!

Frank Hilpert, Freshguide 02/07

 

 
 

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Unofficial Cosmic Baby / Harald Blüchel Discography / Fanpage