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    „works 1996.1 - somnambul“ & „works 1996.2 - hundeherz“ (Inhaltsverzeichnis)
   

1. Cosmic Baby 1996   (mehr)
2. Über „Works“   (mehr)
3. Hörbeispiele   (mehr)

   
    1. Cosmic Baby 1996
   
Dem 1995 vollzogenen Schritt, von nun an die Produktionsprozesse mit Time out of Mind Records selbst in die Hand zu nehmen, folgte 1996 die Entscheidung, mich von meinem Management zu trennen.
Dies war in der Konsequenz noch einschneidender und schwieriger zu vollziehen: das hieß, vier Jahre geschäftliche und juristische Organisation, um die ich mich bis jetzt nicht wirklich kümmern musste, erst aufzuarbeiten und dann alleine fortzusetzen.
Auf künstlerischer Seite wollte ich keine Abstriche machen. Die äußerst guten Erfahrungen von 1995, dokumentiert in der Trilogie „stunde null“, „14 pieces“ und „kinetik“ bestärkten mich, diesen Weg des ungezügelten Spielens und ungeschliffenen Produzierens weiter zu gehen. Es entstanden eine große Anzahl von neuen Aufnahmen.
Organisatorisch dagegen war ich komplett überfordert. Die Folge war, dass keines der Projekte in Form von Tonträgern veröffentlicht werden konnte. Dies wird nun mit der Veröffentlichung der Sammlungen „works 1996.1 - somnambul“ und „works 1996.2 - hundeherz“ als download-Alben nachgeholt.

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    2. Über „Works“
   
„works 1996.1 - somnambul“:
zufällig hörte ich letztens auf meiner iTunes Wiedergabeliste das „14 pieces“- Schlussstück „Träume“ und direkt danach „blueberry seeds to-gether“, das Startstück der „works 1996.1“. Es war die perfekte Fortsetzung ! Ich konnte sofort meine Gedanken von damals nach-vollziehen: sich Musik vorzustellen als endloses -und intuitiv geflochtenes- Band von in Klänge transformiertem Leben. Zwischen „14 pieces“ und „works 1996“ gibt es keine offensichtlichen Zäsuren oder Brüche, sondern es sind höchstens intuitive Entwicklungen in andere Bereiche zu hören.
Die Bestimmung „somnambul“ charakterisiert, was ich unter „andere Bereiche“ damals inhaltlich meinen konnte: Thematisierung der Sphäre des „Geträumten“, Thematisierung der Steuerung der persönlichen Wahrnehmung durch das „Er-Träumte“. Der Versuch, die antizipierte „objektive“ Realität mit einer „subjektiven“ in Einklang zu bringen.
Die Strecke geht von hippie-esken Texturen („blueberry seeds...“, „nothing is real“) über surrealistische Traumdeutungen („kristallzug“, „la ciudad...“, „paranormal“ ) und eher dunklen Stimmungen („und ob ich schon wanderte...“, „melancholischer Tag“) bis zu -im Jahr 1995 eher unterrepräsentierten- melodischen Miniaturen („MIR“, „halbdunkel “, „somnambul“, “die zauberflöte“, „soft parade“).

Das Album „works 1996.2 - hundeherz“ versammelt die eher kinetischen Stücke aus dem Jahr 1996. Beginnt das Album in „Psyche“ mit dem inhaltlichen Ziel, eine Brücke zwischen „Stunde Null“, cinemaskopischer Breite und „House-Music“ zu schlagen, so stehen alle anderen Stücke unter dem Einfluß meines ersten Besuchs in Russland im April 1996. Ich machte endlich direkte Bekanntschaft mit einem Land, das mir mein ganzes Leben lang seelisch auf unaussprechliche Art sehr nahe steht und so meine seelische Topografie zu einem Quadrat vervollständigt. (Mittel-europa - Mexiko - Australien - Russland).
Besonders herausheben möchte ich die Stücke „Tauwetter“, „Hundeherz“ und „Sowjetskaja“, die jedes auf seine Art, einen für mich neuen musikalischen Ausdruck zum klingen brachten.

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    3. Hörbeispiele
   


„works 1996.1“

Audiofile 1: kristallzug (0:00-3:25) [MP3] [RA]

Audiofile 2: halbdunkel (0:00-3:30) [MP3] [RA]

Audiofile 3: somnambul (1:40-4:45) [MP3] [RA]

Audiofile 4: paranormal (0:00-2:15) [MP3] [RA]

Audiofile 5: die zauberflöte (0:00-1:13) [MP3] [RA]

Audiofile 6: soft parade (träume II) (0:00-4:00) [MP3] [RA]

„works 1996.2“

Audiofile 7: psyche I (3:45) - psyche II (6:24) [MP3] [RA]

Audiofile 8: tauwetter (1:52-6:18) [MP3] [RA]

Audiofile 9: hundeherz (4:18-8:00) [MP3] [RA]

Audiofile 10: sowjetskaja II (1:21-4:29) [MP3] [RA]

Die Sound-Beispiele benötigen entweder einen MP3- oder den RealPlayer (www.real.com), zum Anhören (korrekte Einbindung im Browser vorrausgesetzt) jeweils auf den "[MP3]" oder den "[RA]"-Link hinter dem Titel klicken.

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