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Kleine Gärtner ganz groß – Kita Stephanus bepflanzt erneut Gemüsebeete

Die Kita Stephanus bringt Kindern die Welt des Gärtnerns näher. Gemeinsam mit EDEKA-Neugebauer werden neue Gemüsebeete angelegt und Pflegepraktiken erlernt.

### Warum ist das Gemüseanpflanzen in der Kita so wichtig?

Das Gemüseanpflanzen in Kindertagesstätten hat eine Vielzahl von Vorteilen, die über die bloße Nahrungsbeschaffung hinausgehen. Erstens vermittelt es den Kindern ein Bewusstsein für die Natur und die Herkunft von Lebensmitteln. Durch den direkten Kontakt mit Erde und Pflanzen lernen sie, wie wichtig es ist, nachhaltig zu handeln und Verantwortung für das, was sie konsumieren, zu übernehmen. Zudem fördert das Gärtnern die motorischen Fähigkeiten – von der Aussaat bis zur Ernte sind zahlreiche Handgriffe erforderlich, die die Feinmotorik und Koordination der kleinen Gärtner schulen.

Darüber hinaus bietet das Pflanzen von Gemüse eine praktische Möglichkeit, die Geduld zu üben. Kinder verbringen Zeit damit, ihre Pflanzen zu betreuen, zu gießen und zu beobachten, während sie wachsen. Auf diese Weise entwickelt sich nicht nur eine Bindung zu den Pflanzen, sondern auch ein Verständnis für Zeit und Veränderung.

Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen der Kita Stephanus und EDEKA-Neugebauer ab?

Die Partnerschaft zwischen der Kita Stephanus und EDEKA-Neugebauer ist so frisch wie der Spinat, der bald auf den Tellern der kleinen Gärtner landen könnte. EDEKA-Neugebauer stellt nicht nur die notwendigen Materialien zur Verfügung, sondern engagiert sich auch aktiv im Bildungsprozess. In der Regel beginnt die Zusammenarbeit mit einer Informationsveranstaltung, bei der die Kinder und Erzieher lernen, was alles für den Anbau benötigt wird – von den Samen bis zum passenden Werkzeug.

Nachdem das theoretische Wissen vermittelt wurde, wird tatkräftig angepackt. Gemeinsam mit den Mitarbeitern von EDEKA geht es dann in die Beete: Erde wird umgegraben, Samen werden gepflanzt und viel gelacht. Eine wichtige Komponente dieser Zusammenarbeit ist die Freude am gemeinsamen Tun. Hier wird nicht nur Gemüse angepflanzt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.

Welche Gemüsesorten werden angepflanzt?

Obwohl die Liste der Möglichkeiten schier endlos erscheint, haben sich die Erzieher in der Kita Stephanus entschieden, mit einer Auswahl bewährter Sorten zu beginnen. Karotten, Radieschen und diverse Kräuter stehen auf dem Plan – Zutaten, die nicht nur einfach zu handhaben sind, sondern auch in der Kinderküche Verwendung finden.

Das Besondere an den gewählten Sorten ist, dass sie schnell wachsen und somit die Kinder nicht lange auf ihre Ernte warten müssen. Dies erzeugt ein Gefühl der Leistung und der Vorfreude. Außerdem lernen die Kinder, wie man verschiedene Pflanzen pflegt: vom regelmäßigen Gießen bis zum Entfernen von Unkraut. Jedes Kind wird zum Fachmann seiner kleinen Ecke im Beet, was natürlich auch für die anderen zu einem regen Austausch führt.

Welche Lektionen lernen die Kinder über Ernährung und Gesundheit?

Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt des Gärtnerns ist der Einfluss auf die Ernährung der Kinder. Während sie ihre eigenen Lebensmittel anbauen, werden sie automatisch neugieriger auf verschiedene Gemüse- und Kräutersorten. Das Bewusstsein für die eigene Ernährung wird geschärft, und häufig sind Kinder eher geneigt, Gemüse zu probieren, wenn sie es selbst angepflanzt haben.

Die Kita nutzt auch die Gelegenheit, um Themen wie gesunde Ernährung in den Alltag zu integrieren. Im Rahmen von Kochprojekten dürfen die Kinder ihre frisch geernteten Produkte verarbeiten. Hierbei wird nicht nur die Freude am Kochen gefördert, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Nährstoffvielfalt, die in frischen Lebensmitteln steckt.

Wie reagieren die Kinder auf die Gartenarbeit?

Die Reaktionen der Kinder sind überwältigend positiv. Die Anfänge eines kleinen Samens auszupflanzen und dessen Wachstum hautnah zu erleben, scheint eine magische Anziehungskraft auf die Kleinen auszuüben. Es ist kaum zu behaupten, dass Gärtnern eine langweilige Angelegenheit ist, wenn man beim Jäten die Möglichkeit hat, mit seinen Freunden zu plaudern oder einen besonders großen Wurm zu bewundern.

Der ganze Prozess wird begleitet von fröhlichem Geplapper und unbekümmerten Fragen, die oft tiefer gehen als man annehmen könnte: "Warum muss die Erde so schmutzig sein?" oder "Wächst das Gemüse auch, wenn ich nicht zusehen kann?". Solche Diskussionen sorgen nicht nur für einige belustigte Erzieher, sondern festigen auch den Lernprozess auf eine spielerische Art und Weise.

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